Sunday, 18 August 2013
Sunday, 28 July 2013
Pressemitteilung: Buchveröffentlichung-Richard Wagner von Autorin Isabelle Esling
RICHARD WAGNER: VOM FRANKOPHILEN ZUM FRAKOPHOBEN
DIE EINFLÜSSE FRANKREICHS AUF WAGNERS WERK
AUTORIN: ISABELLE ESLING
IBIDEM-VERLAG
BEI AMAZON DE VERFÜGBAR
"Man glaubt den Antlitz Richard Wagners in seinen
Operncharaktern jedesmal zu entdecken: die geheimnisvollen Gestalten des ewigen
Juden im Fliegenden Holländer und des Wanderers (Wotan) im Ring bilden beide
ein sehr ähnliches Portrait des ewigen durch alle Welt wandernden Komponisten
auf dauernder Suche nach einer Definition seiner deutschen Seele."
Isabelle Esling
Sehr geehrte Damen und Herren,
Ich habe die Ehre Euch zu berichten, daß zur Zeit der
Ibidem-Verlag in Deutschland mein Buch „Richard Wagner-Vom Frankophilen zum
Frankophoben-Die Einflüsse Frankreichs auf Wagners Werk.“, veröffentlicht hat.
Diese Studie erforscht hauptsächlich die französischen
Verbindungen und Einflüsse auf das Werk des vielseitigen Komponisten. Trotz
zahlreicher Schwierigkeiten knüpft Wagner deutende Kontakte und findet in
Frankreich schließlich Bewunderer seiner Kunst. Richard Wagner verwirklicht in
Frankreich, trotz seiner Abneignung gegenüber der prunkvollen französischen
Werke, seine Kreativität und kann viele seiner Werke beenden.
Im Allgemeinen ist Richard Wagners Beziehung zum
Nachbarland Frankreich eine Mischung aus Liebe und Haß zugleich. Der Avantgardist, Vordenker einer modernen
Kunst hat auch dank dieser Vielfalt von Quellen seine Weltanschauung definiert.
Um Wagner, den Menschen und den Künstler besser zu verstehen, schien es mir wesentlich den
Leser mit Wagners französischen
Einflüssen in seiner damaligen Pariser Welt zu beleuchten.
Über die Autorin
Isabelle Esling wuchs zweisprachig an der
deutsch-französischen Grenze in Freyming-Merlebach auf. Nach Arbeit als Deutsch
Lehrerin in Metz war die vielseitige Deutsch-Französin als Musik-Journalistin
tätig und entwickelte seit 2003 ihren eigenen Blog.
Diverse Buchveröffentlichungen, u.a zu Eminem (Eminem
und die Detroit Rap Szene-White Kid in a Black Music World:)
Saturday, 20 July 2013
Richard Wagner, seine Beziehung zu Frankreich in Kunst, Literatur, und Politik: Begegnungen mit Richard Wagner
Richard Wagner, seine Beziehung zu Frankreich in Kunst, Literatur, und Politik: Begegnungen mit Richard Wagner: Ich bin Richard Wagner mehrmals in meinem Leben begegnet. Wieso ist so etwas überhaupt möglich? Zwei Jahrhunderte trennen uns doch! ...
Begegnungen mit Richard Wagner
Ich bin
Richard Wagner mehrmals in meinem Leben begegnet. Wieso ist so etwas überhaupt
möglich? Zwei Jahrhunderte trennen uns doch!
Ja, das
stimmt ganz genau-aber ich bin trotzdem dem deutschen Musiker begegnet. Ich
bestehe darauf.
Als ich ihn
zum ersten Mal traf, war ich zwölf Jahre alt und ich war von seiner machtvollen
Musik total hingerissen. Mich faszinierten die Geschichten und Sagen, die
Schönheit der deutschen Sprache in seinen Librettis. In einem Alter, in dem die
meisten Jugendlichen Pop Musik bevorzugen, studierte ich Richard Wagners Opern.
Die Musik war mir ein hoher Genuß.
Ich habe
mich auch für die Biographie des Komponisten interessiert und mir damals einige
Details notiert.
Als junge
Doktorantin habe ich ihn dann zum zweiten Mal getroffen, als ich des Komponisten "Gesammelte Schriften und Dichtungen" studiert habe.
Ich
erforschte Frankreichs Einfluß auf Wagner, den Menschen und den Musiker, im
Bereich der Kunst, Politik und Literatur...wegen persönlicher Umstände wurde
meine Doktorarbeit nie beendet...ich glaubte den Meister ganz vergessen zu
haben und befaßte mich später als Musik Journalistin mit unterschiedlichen
Musikarten. Als ich dann begann mehrere Bücher zu schreiben, stand er April
2012 plötzlich da vor mir und flehte mich fast an: „ Was schreibst du nicht
über mich?“
Na ja, bei
solch einer direkt vom Meister kommenden Bitte
fiel es mir schwer, nein zu sagen.
Ich habe mir
vorgenommen, mit Wagner dem Menschen und dessen Erfahrungen viel vertrauter zu
werden: ich meine damit, es zu versuchen, den Menschen besser zu verstehen.
Ich las
Wagners Autobiographie, Mein Leben, noch einmal. Ich gewann mehr Mitgefühl mit
dem ewig wandernden, fliehenden Mann, der nach oben wollte und als Musiker nach
Anerkennung suchte. Trotz mancher Schattenseiten seiner Persönlichkeit fand ich
Richard Wagner sehr menschlich. Ich identifizierte mich mit seinen Erfahrungen
als Einwanderer in einer fremden Stadt, die ich selbst gemacht hatte, mit
seinen Anerkennungskämpfe als Künstler, die ich selbst als Musik Journalistin
und Schriftstellerin mitgemacht habe. Ich sah einen mitfühlenden, sich für
Tiere erbarmenden Menschen.
Wagner war
nicht nur ein Genie; er hatte sicherlich eine dunkle Seite, wie jeder von
uns-aber meine Augen sehen ihn auch als einen normalen, leidenden Menschen mit
großer Kreativität. Nicht nur als Musiker, sondern auch als Kapellmeister,
Dichter, Musikjournalist, Librettist.
Dank seiner
Schriften, hab ich mir das Montmartre des 19. Jahrhunderts vorstellen können...
Wer immer
sich für Frankreichs Einfluß auf den Komponisten interessiert kann mein Buch „
Richard Wagner-vom Frankophilen zum Frankophoben- die Einflüsse Frankreichs auf
Wagners Werk“ bei AMAZON
DE bestellen.
Copyright©
by Isabelle Esling
Tuesday, 9 July 2013
Richard Wagner, seine Beziehung zu Frankreich in Kunst, Literatur, und Politik: Was Richard Wagner Frankreich entnahm
Richard Wagner, seine Beziehung zu Frankreich in Kunst, Literatur, und Politik: Was Richard Wagner Frankreich entnahm: Richard Wagner gilt als einer der deutschesten Künstlern. Durch seine Kunst verkörpert er die deutsche Seele wie kein anderer. Tro...
Was Richard Wagner Frankreich entnahm
Richard Wagner gilt als einer der deutschesten Künstlern.
Durch seine Kunst verkörpert er die deutsche Seele wie kein anderer. Trotzdem
sind sich wenige Leute wirklich bewußt, wie reichlich Frankreich den Musiker
beeinflußte, ob politisch, literarisch oder im Bereich der Kunst.
Bevor der berühmte Musiker in Frankreich lebte, war er ein
überzeugter Frankophil. Richard Wagner verfolgte die politischen Ereignisse
(die Juli Revolution) in Frankreich.
" Die Extra-Blätter der Leipziger Zeitung brachten die
Nachricht der Pariser Juli-Revolution. Der König von Frankreich war vom Throne
gestoßen; Lafayette, der soeben wie ein geschichtliches Märchen durch meine
Imagination gezogen war, ritt unter dem Jubel des Volkes wieder durch die
Straßen von Paris; die Schweizergarden waren in den Tuilerien nochmals
niedergemacht worden; ein neuer König wußte sich nicht anders dem Volke zu
empfehlen, als daß er sich selbst für die Republik ausgeben ließ. Mit
Bewußtsein plötzlich in einer Zeit zu leben, in welcher solche Dinge vorfielen,
mußte natürlich auf den siebzehnjährigen Jüngling von außerordentlichem
Eindruck sein. Die geschichtliche Welt begann für mich von diesem Tage an; und
natürlich nahm ich volle Partei für die Revolution, die sich mir nun unter der
Form eines mutigen und siegreichen Volkskampfes, frei von allen den Flecken der
schrecklichen Auswüchse der ersten französischen Revolution, darstellte. Da
revolutionäre Erschütterungen bald ganz Europa in mehr oder minder starken
Schauern heimsuchten, und auch hier und da deutsche Länder von ihnen berührt
wurden, blieb ich längere Zeit in fieberhafter Spannung und wurde zum ersten
Male auf die Gründe jener Bewegungen aufmerksam, die mir als Kämpfe zwischen
dem Alten, Überlebten und dem Neuen, Hoffnungsvollen der Menschheit erschienen.
Auch Sachsen blieb nicht unberührt; in Dresden kam es ja zu einem wirklichen
Straßenkampfe, der zu einer unmittelbaren politischen Veränderung durch die
Einsetzung der Mitregentschaft des nachherigen Königs Friedrich und zur
Gewährung einer konstitutionellen Verfassung führte. Mich begeisterte dieses
Ereignis so sehr, daß ich eine politische Ouvertüre entwarf, deren Einleitung
einen düstren Druck schilderte, in welchem dann ein Thema sich bemerklich
machte, unter das ich zu deutlicherem Verständnis die Worte »Friedrich und
Freiheit« schrieb: dieses Thema war bestimmt, sich immer größer und herrlicher
bis zum vollsten Triumphe zu entwickeln, dessen Erfolg ich nächstens in einem
der Leipziger Gartenkonzerte zu erleben verhoffte."
Richard Wagner, Mein Leben
Paris galt damals als die Metropole, in der die meisten
Künstler die besten Chancen hatten, Aufsehen zu erregen:
“Man hat mich versichert, ich habe Talent: – habe ich mir
denn nun etwa Tunis ausgewählt, um es geltend zu machen? Nein, ich bin nach
Paris gegangen, an den Hauptplatz der Welt, wo die Kunst aller Nationen in
einen Brennpunkt zusammenströmt, wo die Künstler aller Nationen Anerkennung
finden. Hier werde ich nächstens erfahren, ob man mich betrogen hat, als man
mir Talent zusprach, oder ob ich wirklich welches besitze.“
Richard Wagner (Ein Ende in Paris:)
Als er sich in materiellen Schwierigkeíten in der Hauptstadt
Frankreichs befaßte, entwickelte Richard Wagner einen inneren Haß der französischen Hauptstadt gegenüber.
Die Haupstadt Paris enspricht seinen Vorstellungen nicht- seine Frau Minna
unterstützt den Haushalt als Schauspielerin, und Wagner muß als Musik
Journalist für deutsche und französische Zeitungen arbeiten. Obwohl er diese
schlecht bezahlte Tätigkeit haßt, ist Wagner zu seiner Zeit einer der besten
Musik Journalisten.
Oft fühlte er sich berühmten französischen Komponisten unterlegen, so wie es der Fall mit Hector Berlioz ist. War eine Freundschaft
zwischen beiden Männern möglich? Wagner schildert in seiner Autobiographie, daß
er sich in der Gegenwart von Berlioz, der in Paris sehr berühmt und geschätzt
war, wie ein Schüler fühlte. Seine Minderwertigkeitsgefühle werden sehr stark
betont.
Wer immer beide Werke, Berlioz Romeo und Julia und Wagners
Tristan und Isolde sich angehört hat, wird gleich bemerken, daß der deutsche
Komponist Romeo und Julia viele Akkorde entnahm.
Politisch wurde Wagner vom Anarchisten Proudhon beeinflußt.
Literarische Quellen wie Gobineau und Gleizes änderten seine
Lebensanschauungen. Gobineaus rassistische Theorien und Gleizes Vegetarismus
hatten großen Einfluß auf Wagner. Beide waren Franzosen.
Am Anfang hatte Wagner die Eroberung des französischen
Publikums im Sinne, aber seine Vorstellungen der Kunst enstsprachen dem
Geschmack des Pariser Publikums nicht.
Das Pariser Publikum genas protzige Kunstwerke, die auch von
musikalischer Leichtigkeit geprägt waren. Deshalb gibt es eine Pariser Version
des Tannhäuser, in der Wagner ein Balett hinzufügte.
Wagners Werk wurde in den späteren Lebensjahren des Musikers
in Frankreich anerkannt und von großen Dichtern wie Baudelaire und Mallarme
verteitigt.
Aber Wagner selbst scheint Frankreich seine Schwierigkeiten
und Notzeiten nie verziehen zu haben.
Wenn Sie mehr über Richard Wagners Beziehung zu Frankreich
erfahren wollt, könnt ihr mein fünftes diesem Thema gewidmete Buch bei
Amazon bestellen.
Copyright© by Isabelle Esling
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